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Manuela Hoffmann

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Gedanken, Zeichnungen, Quotes und Fundstücke und alles andere ...

Sammelsurium 3

Heute ohne große Ankündigungen einige Podcasts und Artikel, die mir diese Woche in Erinnerung geblieben sind. Viel Spaß beim Stöbern!

Podcasts

Gelesen

Foto eines blühenden Magnolienbaumes

Foto der Woche: Bei schönstem Sonnenschein während einer Morgenlaufrunde in Dahlem gespottet.


Sammelsurium 2

Auch in dieser Woche habe ich mich durch so einige Podcast-Folgen gehört. Allerdings bekamen diese Konkurrenz in Form von verschiedenen Blinkist-Buch-Zusammenfassungen. Viel gelernt, viel (mit)gedacht.

Wo wir gerade beim Thema Podcasts sind: Wäre es nicht schön, wenn man Lesezeichen in Folgen setzen könnte? So dass man auf verschiedene Stellen schnell zurückgreifen kann. Der Umweg über das Teilen der jeweiligen Folge zu einem bestimmten Zeitpunkt ist war möglich aber doch irgendwie unhandlich. Ich sehe mich nicht, diese noch mal aus meinem Archiv fischen.
Der Podcast-Player Castro, der das leider auch nicht kann, hat ein neues Feature bekommen: Top Picks. Während Castro bisher alle Folgen aller abonnierten Podcasts gleichberechtigt in die Queue gestellt hat, werden nun solche Folgen hervorgehoben, die wahrscheinlich - aufgrund der bisherigen Hörgewohnheiten - interessant sein könnten. Das ist sicher praktisch wenn man viele Podcasts abonniert hat.

Das werbe- und trackingfreie soziale Netzwerk Openbook ist in die Alpha-Phase gegangen und nun für Backer online zugänglich. Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt. Gerade in dieser Woche habe ich bei Twitter wieder heftig den Kopf geschüttelt und melancholisch „alte Zeiten“ herbeigewünscht, in denen zumindest der Zugang zu Social Media unbeschwerter war. Golem hat sich Openbook angeschaut.

Fundstücke, die diese Woche hängen geblieben sind

Complaints have no magic.” via @cleowade

Screenshot Instagram

Herr #Janosch, wie verzeiht man?“ via @ZEITmagazin

Screenshot ZeitMagazin Instagram

A different version of you via naturalworldorder

Screenshot Instagram

Wort der Woche: Güte

Foto einer Bank auf die das Wort Güte gesprüht wurde

Heute auf dieser Bank erspäht und dabei bemerkt, dass es schon die ganze Woche in meinem Kopf saß, versponnen in einem dicken Gedankenknäuel, das sich aber noch nicht entheddern lässt.

Güte ist eine freundliche, wohlwollende und nachsichtige Einstellung gegenüber Anderen.

  • sagt u.a. Wikipedia

Leider scheint diese Einstellung ein bisschen aus der Mode gekommen zu sein.

Mein Foto dieser Woche

Der Thielpark in Dahlem im Morgenlicht.

Der Thielpark in Dahlem im Morgenlicht. Für diese wunderbaren Parks muss man Steglitz-Zehlendorf einfach lieben. Wenn man es ein bisschen plant, kann man kilometerweise nur durch Parks wandern.


Sammelsurium 1

Ich will mal versuchen, hier mehr oder weniger regelmäßig querbeet ein paar Dinge aufzuschreiben, die mir on- oder offline begegnet sind.
So richtig oldschool hier im Blog. Das nun ist Episode Eins.

Podcast-Folgen, die mir in dieser Woche gefallen und mich zum Weiterdenken angeregt haben:

Offenbar bin ich tief im Inneren Halbfinne. Nicht des Glücks sondern des seltsamen Verhaltens in Treppenhäusern wegen (Audio anhören). Worum es in dem Bericht aber eigentlich geht: Finnland liegt im “Weltglücksreport“ auf Platz Eins, Deutschland auf dem 17. Platz.

Relevant für blinde iOS-Nutzer (und deren Angehörige): Apple hat mit iOS 12.2 eine Funktion eingeführt, die Webseiten mitteilt, dass der Anwender den Screenreader VoiceOver verwendet. Was wichtig ist und zum Nachdenken und Handeln anregt: Diese Funktion ist nun als Standard-Einstellung aktiviert. Dem Seitenbetreiber wird damit also mitgeteilt, dass jemand mit einer Bedienungshilfe unterwegs ist. Wer auch der Meinung ist, dass diese Tatsache einen Seitenbetreiber nicht unbedingt etwas angeht, schaltet die Funktion besser ab. Mehr dazu in Nutzung von Screenreader oder Hilfstechnik erkennbar? und iOS 12.2: Warnung vor folgenschwerer neuer VoiceOver-Einstellung.

The Sweet Setup hat derzeit Ulysses, die Schreib-App für iOS und MacOS, in der Mangel. Es wird ein kostenpflichtiger Kurs angeboten, nebenbei aber auch verschiedene sehr umfangreiche Artikel zum Umgang mit der App wie z.B. The Eight Best Ulysses Superpowers, Combining Things and Ulysses to Manage and Automate Your Writing Tasks, Ulysses Custom Themes: How to Install, Edit, or Create Your Own und Quick Capture with Ulysses on iOS: Using the Share Sheet and Shortcuts to Save Ideas, Notes, and More.

Ich habe Raindrop.io als Bookmark-Manager wiederentdeckt und werde dem noch einmal eine Chance geben. Alles in Pocket zu speichern, wie ich es aktuell mache, ist wirklich keine Lösung.

Schon vor zwei Wochen habe ich Kurt von Sarah Kuttner ausgelesen. In einem Rutsch. Dank der Lesung im Pfefferberg in Berlin wusste ich, was mich erwartet - dachte ich. Es ist ein ganz wunderbares, warmes und unendlich liebevolles Buch, das man nicht aus der Hand legen und schon gar nicht auslesen möchte. Dicke Empfehlung.

Ich mag sie gar nicht und habe großen Respekt vor den kleinen Biestern. Jetzt, wo wieder langsam alles grünt und wimmelt, klärt kinderdok passenderweise über seine Erfahrungen zu Zecken und viel Panik auf. Dankeschön!

Der Thielpark in Dahlem

Und wo wir schon draußen sind: Die Sonne hat sich zumindest auf meinen Laufrunden gern versteckt. Hier ein Symbolbild aus dem Thielpark in Dahlem vom Montag.

Schönes Wochenende!


Bullet Journal: Theorie und Praxis

Im Januar dieses Jahres begann ich, ein Bullet Journal zu führen. Fünf Bücher später war ich jetzt immer noch dabei, stellte aber fest, dass es irgendwie stockte. Ich schrieb nicht mehr regelmäßig, manchmal lieber digital oder auf Zetteln, dann mal nur Fetzen. Zwischenzeitlich hatte ich eine Art Illustrated Journal, was Spaß machte, aber den Zweck völlig entfremdete. Hier überlegte ich schon, Zeichnungen daraus zu veröffentlichen, wie es viele hier auf Instagram machen. Aber was ich brauche, ist eine kombinierte Planungs—Diary. Jetzt habe das neue Buch von Ryder Carroll einmal durch und neue Motivation und vor allem klare Richtlinien gefunden. Vieles hatte ich über die Website gar nicht aufgenommen bzw. nicht wirklich umgesetzt.

Die vielen Spreads für Tag, Woche und Monat, die man täglich sieht, wenn man sich ein bißchen im Netz umschaut, lenken vom Gedanken des „Rapid Logging" ja doch ziemlich ab, weil sie oft unnötige Rahmen setzen. Wie auch immer, ich bin nun erst mal mit vielen Ideen und Inspiration aus dem Buch „back to the roots“. Das Buch „The Bullet Journal Method“ von Ryder Carroll kann ich wärmstens empfehlen.


Reset

Was diese Site nicht schon alles hinter sich hat ...

Begonnen hat das Ganze als "Kaktusweb": Um 2000 gestaltete ich neben meinem Studium hier kostenlose Banner und kleine Grafiken bei guter Nachfrage. Nach Abschluss meines Studiums machte ich das Grafik- und Webdesign zum Beruf unter dem Namen "pixelgraphix".

Jahrelang lief diese und auch meine anderen Sites mit Movable Type als Motor. Als großer Fan stellte ich Tutorials zur Verfügung und bastelte in meiner Freizeit an Front- und Backend. Später wechselte ich mit nachlassender Begeisterung für die Rumschrauberei am Motor zu Expression Engine, dann zu Wordpress. Den verschiedensten Gründen, nicht zuletzt dem sich wandelnden Netz und Social Media geschuldet, passierte hier immer weniger.

2018 nun ziehe ich den Stecker und stelle die Site komplett neu auf die Beine. Diesmal mit dem wunderbaren Kirby, welches mich mit seiner Luftigkeit fasziniert hat. Keine dicke Datenbank, keine fragwürdigen und aufgeblähten Plugins. Aktuell lerne ich noch ... Learning by doing. Immer noch die schönste Art zu lernen. Ich freue mich auf ein bisschen mehr Bastelei in den folgenden Wochen :-).

Ich habe vor, hier wieder mehr zu schreiben und vor allem auch meine Fotos zu zeigen. Bisher habe ich dafür vor allem Flickr und für meine Zeichnungen Instagram verwendet. Was mir dabei fehlte, ist eine Zentrale. Vielleicht schaffe ich es ja, diese hier aufzubauen. Wer weiß, wo es mit Flickr nach der Übernahme nun hingeht. Instagram bleibt Dreh- und Angelpunkt für die Kommunikation zu meinen Zeichnungen. So nervig einige Anteile dieser Community und App sind, so vielfältig und wertschätzend sind andere.


Zwei Monate Bullet Journal

Am 14. Januar 2018 startete ich das Experiment Bullet Journal. Ich wollte mehr von Hand schreiben um mir mehr zu merken, mich zu erden und meine Handschrift zu verbessern. Für das Zeichnen ist es einfach nötig, die Finger zu trainieren. Außerdem habe ich unendlich viele tolle Stifte und Notizbücher im Schrank, die auf Füllung warten und mich so ungenutzt eher traurig als glücklich machen.
Ich startete ganz strikt nach den Vorgaben auf der Bullet Journal Website und hatte sogar das Glück, im örtlichen Thalia ein original Leuchtturm1917 Bullet Journal zu finden. So viel zu den Büchern im Schrank …

Und nun acht Wochen später bin ich ziemlich begeistert, habe 200 der 240 Seiten bereits gefüllt und habe tagtäglich mehr Freude am System. Ich verwende keine fancy Übersichtsseiten, Washis oder Zeichnungen (Facebook, Instagram und Pinterest sind voll davon). Ich habe bisher auch keine großen Vorausplanungen und Langzeitlisten erstellt, denn das Buch wird schnell voll. Anfangs habe ich tatsächlich alles hintereinander weg geschrieben, wie es vorgegeben ist. Das klappt erstaunlich gut. Aufgaben, Ideen, Notizen, kleine Tagebucheinträge. Für Termine und die Erinnerungen an sie oder ganz wichtige Aufgaben verwende ich weiterhin Things und Fantastical.

Was mich von Anfang an wuschig machte, ist die Unordnung. Ich bin offensichtlich ein chaotischer Geist und so sieht das in dem Buch auch aus. Daher versuche ich mich immer wieder an neuen und übersichtlicheren Layouts für Woche und Tag. Versuche mit Lineal und Highlightern, verschiedenen Schriftstärken und Farben mehr Struktur zu schaffen. Auch einige Tracker verwende ich jetzt wöchentlich und täglich. So richtig zufrieden mit dem Visuellen bin ich nie. Dafür lege ich wahrscheinlich auch zu wenig Zeit hinein. Was mir einfällt, muss aufgeschrieben werden. Und das ist dann meist eher nicht hübsch.

Bestandteile, die ich bisher als sehr sinnvoll empfinde, sind eine Art Gratitude Journal, wo ich täglich bis zu drei Dinge aufschreibe, die einfach gut oder ok waren. Allein das Nachdenken darüber wertet den Tag auf und erdet. Außerdem Tracker für z.B. Zeichnungen und Scans. Sowas geht von Hand einfach schneller (bei mir). Die Wochenübersicht, wo ich Termine aufschreibe und tracke, was ich den Tag über zu mir genommen habe (dank Intoleranzen leider sinnvoll) ist sehr praktisch. Auch einen kleinen Mood Tracker habe ich da eingebaut. Wie sinnvoll das alles langfristig ist, wird sich zeigen.

Alles in allem ist es schön, festzustellen, wie ich unbewusst immer überlege, was ich noch wie verbessern könnte und trotzdem das gebacken bekomme, was ich möchte. Ich merke mir von Hand Aufgeschriebenes tatsächlich besser und habe es aus dem Kopf. Richtig wichtige Seiten fotografiere ich und schicke sie mir z.B. in mein Day One. Ein Problem ist es, das Buch in A5 dabei zu haben. Das iPhone hat man tatsächlich immer dabei, das Buch inkl. Stift ist da umständlicher.

Ich bin mit dem Leuchtturm1917 sehr zufrieden. Die normalen A5 Bücher tun es sicher auch, das Bullet Journal mit seinen drei Lesezeichenbändchen habe ich nicht wirklich gebraucht und Schwarz ist auch nicht meine Farbe. Fotos oder weitere Einblicke kann ich nicht liefern. Dazu ist das alles viel zu privat. Es gibt sie jedoch zu Hauf auf YouTube oder Instagram. Da ich nur noch 40 Seiten über habe, freue ich mich schon auf mein neues Bullet Journal, das dann ein Rhodia goalbook wird. Ich liebe Füllhalter und erhoffe mir von Clairefontaine das schönere Papier.

Ich kann das System empfehlen. Wer überlegt, ob es hilfreich sein könnte, sollte es wirklich ausprobieren. Und nicht von all dem „Schönen“ abhalten lassen, was das Netz hergibt. Das ursprüngliche System ist wirklich hilfreich und alles andere findet sich.


Mini-Karten-Sets mit je 12 Karten

Schon länger habe ich diese kleinen Karten im Shop und möchte sie nun auch hier erwähnen.

Jedes Set enthält 12 Karten mit sechs Motiven. Die Rückseite ist farbig aber leer, so dass sie für einen kleinen Gruß oder eine Notiz genutzt werden kann. So lassen sich die Karten z.B. als Grußkarten, Notizkarten, Lesezeichen etc. verwenden.

Die Karten in der Größe von 85×55 mm (Visitenkartenformat) bestehen aus stabilem 300 g/qm Offsetkarton. Sie sind beidseitig farbig, nur eine Seite ist illustriert.

Das Set wird in einer kleinen transparenten Hülle mit Klettverschluß geliefert. Diese ist mit 62×106 mm schmal genug, um überall Platz zu finden und trotzdem stabil genug um die Karten gut zu schützen.

Bei Interesse, schaut mal rein!


Englischunterricht im Zeitalter der Digitalität

Bevor ich mich als Grafik- und Webdesignerin selbständig machte, legte ich an der FU Berlin mein Staatsexamen ab. Englisch und Erdkunde waren meine Fächer. Zuvor hatte ich längere Zeit als Wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. em. Dr. Dieter Mindt in der Fachdidaktik Englisch gearbeitet. Im letzten Jahr durfte ich sein aktuelles Projekt zum „Englischunterricht im Zeitalter der Digitalität“ mit einigen Illustrationen unterstützen. Diese werden im Buch und in den integrierten Videos verwendet.

Nun ist das Buch „Englischunterricht im Zeitalter der Digitalität“ von Prof. em. Dr. Dieter Mindt im iBooks Store verfügbar. Nicht nur Englischlehrern sei ein Blick ins Buch sehr empfohlen!